Inklusion ist ein Menschenrecht und darf nicht nur als ein Anliegen für Menschen mit Behinderung begrenzt werden. Es ist eine Grundhaltung, eine generelle Denkweise.
Thomas Perspektiven · 01. Dezember 2026
„Normativer Überhang“ – ein Begriff aus der Rede des Kanzlers auf dem CDU-Parteitag – beschreibt die Lücke zwischen hohen moralischen Ansprüchen und realer Umsetzung.
Transformation braucht mehr als Programmatik. Sie verlangt strategische Autonomie: die Fähigkeit von Organisationen und Fachkräften, auch in gesellschaftlichen Umbrüchen handlungsfähig, reflektiert und wirksam zu bleiben.
Teilhabe und Inklusion gelten als zentrale Prinzipien einer demokratischen Gesellschaft – und als mögliche Gegengewichte zu Nationalismus und faschistischen Tendenzen. Doch warum genau kann Teilhabe ein wirksamer Mechanismus gegen Ausgrenzung und autoritäre Ideologien sein? Und weshalb wird der Begriff so häufig missverstanden oder verkürzt verwendet?
Partizipation von Senioren bedeutet lt. Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen(BAGSO, ihre aktive Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen, um ihre Lebenswelt selbstbestimmt mitzugestalten, was von politischen Entscheidungen über kulturelle Angebote bis zum ehrenamtlichen Engagement reicht, um Bedürfnisse zu artikulieren, Selbstwertgefühl zu stärken und die Gesellschaft zu bereichern, wobei Organisationen wie die BAGSO und lokale Initiativen Rahmenbedingungen schaffen.
Thomas Perspektiven · 03. November 2026
Digitalisierung und flexible Beschäftigungsformen verändern Erwerbsarbeit grundlegend. Neue Unsicherheiten entstehen.
Reicht unser Sozialstaat für die Arbeitswelt von morgen?
Wie reagieren wir auf Prekarisierung und soziale Spaltung?
Die Soziale Arbeit ist heute eines der größten Berufsfelder – und zugleich zunehmend fragmentiert. Immer mehr Teilbereiche und Spezialisierungen entstehen, doch eine gemeinsame Haltung, klare Vernetzung und ein geteiltes berufsethisches Selbstverständnis ist nicht bekannt oder wird im Alltag nicht konsequent gelebt.
Die aktive Einbindung von Menschen in Entscheidungsprozesse, um deren Selbstbestimmung zu fördern und Lebensqualität zu erhöhen, indem sie ihre Erfahrungen und Perspektiven einbringen und Verantwortung übernehmen. Wird über Partizipation erreicht. Diese grundlegende professionelle Haltung ist insbesondere in der Sozialen Arbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Thomas Perspektiven · 06. Oktober 2026
Eine alternde Gesellschaft, veränderte Familienstrukturen und Fachkräftemangel stellen neue Anforderungen an soziale Infrastruktur.
Wie sichern wir Teilhabe im Alter?
Wie gestalten wir Solidarität zwischen den Generationen?
Bildung ist das Fundament für die Produktion und Reproduktion gesellschaftlicher Systeme. Obwohl das Schulsystem noch immer bestehende Ungleichheiten manifestiert, ist es zugleich ein zentraler Ort der Habitualisierung sozialer Verhältnisse.
Da ich beruflich überwiegend im Bereich der Kinder und Jugendhilfe tätig war, sind meine Betrachtungen auch entsprechend geprägt:
In Deutschland basiert Partizipation auf internationalen Konventionen wie der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) (Artikel 12) und der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die allen Betroffenen ein Recht auf Meinungsäußerung und aktive Beteiligung bei allen sie betreffenden Entscheidungen zusprechen.